Proteste 28. April

Der 28. April ist ein Tag im Jahr, an dem viele Dinge geschahen. In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen die wichtigsten Geschichten zum Thema Politik und Weltgeschehen. Einiges ist passiert, Tio flog ins All, ein Massaker erschütterte Australien, Mussolini wurde hingerichtet und eine Meuterei sorgte für Schlagzeilen. Dies und mehr erfahren Sie bei uns. Freuen Sie sich wieder auf eine Reise in die Vergangenheit voller fantastischer Erlebnisse.

2001 – Dennis Tio startet ins All

Am 28. April 2001 schrieb Multimillionär Dennis Tito Geschichte. Er war es, der als erster Weltraumtourist ins All geschossen wurde. Er hob an diesem Tag mit der russischen Sojus-Rakete ab, die zur Internationalen Raumstation ISS führte. Startflughafen war Baikonur in Kasachstan. Tito träumte bereits viele Jahre von solch einem Flug. Als Kind verfolgte er die ersten Weltraumflüge und entwickelte sich zu zum NASA-Techniker. 1991 wollte er bereits zur Raumstation Mir fliegen, Verhandlungen mit der Raumfahrtbehörde in Russland verschwanden in der Versenkung.

Die ISS war sein neues Ziel und dieses erreichte er. Tito war danach um 20 Millionen Dollar ärmer, dafür darf er für immer den Titel „erster Weltraumtourist“ tragen. Bevor es endgültig zum Flug kam, gab es noch Diskussionen zwischen der NAS und Russland. Diese wollten Tito zuerst nicht fliegen lassen, weil sie der Meinung sind, die Station sei noch eine Baustelle. Die Russen verteidigen den Touristen und meinten, er stelle kein Sicherheitsrisiko dar. Am Tag des Fluges fielen einige Rechner an Bord aus. Die NASA bat wiederum, den Flug zu verschieben. Da Tito bestens vorbereitet war und ein langes Astronautentraining hinter sich hatte, startete er wie geplant am 28. April 2001. Er kam gesund zurück!

1996 – das Massaker von Port Arthur erschüttert Australien

Am 28. April 1996 fand der blutigste Amoklauf in Australiens Geschichte statt. In Port Arthur, einer ehemaligen Sträflingskolonie und heutigem Freilichtmuseum kam es zu einem Massaker, welches von einem geistig verwirrten Mann ausgelöst wurde. Er betrat das Gelände mit Sturmgewehren und schoss wahllos Mitarbeiter und Besucher an. 35 Menschen starben dabei, 23 wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Tat hatte politische Folgen in der australischen Politik. Die Waffengesetze wurden innerhalb weniger Wochen verschärft. Sturmgewehre und halb automatische Waffen wurden verboten. Jene Waffen, die noch im Umlauf waren, wurden von der Regierung aufgekauft. Seit diesem Tag gab es in Australien keinen weiteren Amoklauf, die Maßnahmen scheinen zu wirken. Martin Bryant, der Täter bekam eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung auf 35 Jahre.

1945: Hitler setzt sein Testament auf

Am 28. April 1945 setzte Adolf Hitler im Führer-Bunker, der sich unter der Reichskanzlei in Berlin befand, sein Testament auf. Er bestimmte Karl Dönitz zu seinem Nachfolger als Reichspräsident. Man geht davon aus, dass der Selbstmord von Hitler und seiner Frau Eva vom 30. April 1945 bereits geplant war.

Der 28. April 1945 gilt zudem als die „Penzberger Mordnacht“ in dieser wurden 16 Menschen von Nationalsozialisten ermordet.

1789: Die Meuterei auf der Bounty

Am 28. April 1789 setzten meuternde Seefahrer den britischen Kapitän William Bligh samt seiner Gefolgschaft auf einem Boot aus. Man wollte ein Zeichen gegen den unmenschlichen Führungsstil damit setzen. Bligh überlebte die Meuterei und schaffte die Rückkehr nach Großbritannien. Dort forderte er die Bestrafung der Meuterer, was ihm auch gelang. Diese gründeten in der Zwischenzeit eine Kolonie auf der Insel Pitcairn.

1945: Mussolini wird erschossen

Exakt am 28. April 1945 wurden der ehemalige Diktator Benito Mussolini und seine Geliebte Clara Petacci hingerichtet. Der Befehl kam vom italienischen nationalen Befreiungskomitee. Die beiden wurden in Mezzegra am Comer See erschossen. Die Leichen wurden öffentlich zur Schau gestellt. Mussolini und Petacci wurden am 27. April 1945 während ihrer Flucht in die Schweiz genommen. Der Diktator galt als Gründer und Führer des Faschismus, der durch den Marsch auf Rom am 28. Oktober 1922 die Mach an sich Riss.

Weitere interessante Ereignisse im 28. April

Am 28. April geschah einiges in all den Jahrzehnten. Die wichtigsten Geschichten und Ereignissen, die an diesem Tag stattfanden, fassten wir kurz für Sie in der nachfolgenden Tabelle zusammen. Hier erfahren Sie nur jene Dinge, die für die Weltgeschichte relevant waren. In anderen Blog-Beiträgen können Sie sich über sportliche Highlights und ähnliche Themen informieren. Der 28. April galt generell als ziemlich ereignisreich. Es dürfte vor allem ein guter Tag gewesen sein, um Raketen ins All zu schießen.

  • 2020: In der türkischen besetzen Stadt Afrin in Syrien explodiert ein Tankwagen auf einem Marktplatz. Mehr als 50 Tote kamen dabei ums Leben, darunter befanden sich viele Kinder. Die Türkei beschuldigt die Kurden.
  • 2016: Im neuen Weltraumbahnhof Wostotschny in Russland, ging die erste Rakete an den Start. Wostotschny gilt als der erste zivile Weltraumbahnhof auf russischem Boden.
  • 2011: In Marrakesch kommt es im beliebten Kaffeehaus Argana zu einem Bombenanschlag. 17 Menschen wurden getötet.
  • 1976: Jürgen Bartsch, vierfacher Kindermörder stirbt nach einem Narkosefehler auf dem OP-Tisch. Der damals 29-Jährige wollte sich freiwillig kastrieren lassen, um eine Einweisung in die Psychiatrie zu entgehen. Die Narkose wurde 10-fach überdosiert. Der Arzt wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Am 28. April gibt es viel zu erzählen. Nun ist die kleine Reise in die Weltgeschichte zu Ende. Doch der nächste Anfang steht bevor. Wir laden Sie ein, regelmäßig unseren Blog zu besuchen. Erfahren Sie noch andere Highlights, die exakt an diesem Tag passierten. Sportliche Ereignisse und vieles mehr. Wir wissen nicht alles, aber all jenes wichtiges, was wir zum 28. April recherchieren konnten, teilen wir selbstverständlich mit Ihnen.